«Notabene» – verstehst Du Latein? Nein? Tröste Dich – ich auch nicht. Doch was versteckt sich nun hinter diesem Hexennotabene?
«Notabene» steht für Merkzeichen, Vermerk oder auch Denkzettel, «notabene» bedeutet «merke wohl!» oder «übrigens».
Eine meiner Leidenschaften ist das Sammeln diverser Sprüche und Zitate. Dabei habe ich mir auch so manchen sinnigen, humorvollen, merkwürdigen, beachtenswerten, erstaunlichen ... «Spruch» notiert, der sich nicht in diese vorgenannten Kategorien einordnen lässt.
«Übrigens» – solche «merkwürdigen Denkzettel» findest Du hier in wechselnder Folge.
Der Besitz eines Taktstocks ist noch keine Garantie für gutes Benehmen.
Die Kunst des Lebens liegt in einer dauernden Neueinstellung zu unserer Umgebung.
Ein Junggeselle ist ein Mann, der nie von einer Party nach Hause gehen muß, wenn es am schönsten ist.
Einst war es und einst wird es sein. Die Zeit ist zeitlos, seht ihr das ein?
(Brief aus Wahlweis)
Für die Leute, die Ruhe und Stille lieben, wurde die telefonlose Schnur erfunden.
Jeder Mensch ist etwas wert. Und sei es auch nur als abschreckendes Beispiel.
Mancher, der reinen Tisch macht, beschmutzt nur den Fußboden.
Nicht jeder, der aus dem Rahmen fällt, war vorher im Bilde.
Schutzengel gibt’s für jedermann, nur glauben viele nicht daran. Und auch der beste Engel quält sich nutzlos, wo Vertrauen fehlt.
(Brief aus Wahlweis)
Und ist der Fettnapf noch so klein, irgendwer tritt doch hinein.
Wer im Glashaus wohnt, soll sich im Dunkeln ausziehen.
Wo kämen wir hin, wenn jeder sagte, wo kämen wir hin, und niemand ginge, um zu sehen, wohin wir kämen, wenn wir gingen...
(aufgemalter Spruch auf einem Auto)
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